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Archive for Juli 2011

Am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf nähert sich das CLOUD-Experiment seinem Abschluß. Leiter des Projektes ist Dr. Jasper Kirkby. Mit diesem Experiment sollte der Einfluß der kosmischen Strahlung auf die Wolkenbildung untersucht werden. Das Experiment wurde durch die These Hendrik Svensmarks angeregt, wonach die kosmische Strahlung im Zusammenwirken mit der Intensität des Sonnenwinds in der Atmosphäre der Erde zur Partikel- bzw. Aerosolbildung führt und damit die Wolkenbildung entscheidend beeinflussen könnte.

– Vortrag von Jasper Kirby zum Thema –

In einem längeren Interview in der Welt hat sich der CERN-Generaldirector Rolf-Dieter Heuer nun zum CLOUD-Experiment in kontraproduktiver Weise so positioniert:

Ich habe die Kollegen gebeten, die Ergebnisse klar darzustellen, aber nicht zu interpretieren. Damit würde man sich sofort in die hochpolitische Arena der Klimawandeldiskussion begeben. Man muss sich darüber klar sein, dass es sich bei der Höhenstrahlung nur um einen von sehr vielen Parametern handelt.

Der tschechische Physiker Luboš Motl hat diese Stellungnahme in seinem Blog „The Reference Frame“ kritisch gewürdigt. Diese Kritik ist so zielgenau, daß ich sie im folgenden (marginal ergänzt) aufnehmen möchte:

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Einer der führenden australischen Experten, der sich mit der Beziehung zwischen Klimawandel und Meeresspiegel befasst, hat eine neue peer-reviewed Studie veröffentlicht, in der er – auf Basis realer Beobachtungsergebnisse – feststellt, daß der Anstieg des Meeresspiegels sich verlangsamt hat.

Es ist in jedem Fall klar, daß der Meeresspiegelanstieg sich wenigstens in der letzten Hälfte des 20.Jahrhunderts so verlangsamt hat, daß er im 21.Jahrhundert lediglich zu einem Anstieg von 15cm führen würde.

„In all cases, it is clear that sea-level rise, although occurring, has been decelerating for at least the last half of the 20th century, and so the present trend would only produce sea level rise of around 15cm for the 21st century.“

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Der Weltsicherheitsrat hat jetzt – unter Vorsitz Deutschlands – eine Erklärung verabschiedet, in der es heißt:

Der Sicherheitsrat bringt seine Sorge zum Ausdruck, daß mögliche negative Folgen des Klimawandels langfristig bestehende Bedrohungen des internationalen Friedens und Sicherheit verschärfen könnten.
“The Security Council expresses its concern that possible adverse effects of climate change may, in the long run, aggravate certain existing threats to international peace and security.”

und weiter:

Der Sicherheitsrat bringt seine Sorge zum Ausdruck, daß durch den Meeresspiegelanstieg verursachte Gebietsverluste einiger Länder möglicherweise Auswirkungen auf die internationale Sicherheit haben könnten.
“The Security Council expresses its concern that possible security implications of loss of territory of some States caused by sea-level rise may arise, in particular in small low-lying island States.”

Zunächst einmal muß man feststellen, daß der UN-Sicherheitsrat ein politisches Gremium ist, demzufolge sind dessen Erklärungen politischer Natur. Eventuell vorhandene Ähnlichkeiten zu naturwissenschaftlich als real erkannten Vorgängen und Umständen hängen davon ab, ob diese politisch instrumentalisierbar sind.

Klima ohne Wandel gibt es nicht! Tatsächlich ist der Wandel seit Urzeiten ein Charakteristikum des Klimas. Seit Jahrmillionen wandelt sich das globale Klima ohne Unterlass. Dieser unstrittige Fakt wird selbst von der IPCC-konforme Klimaforschung nicht in Abrede gestellt. Diese Forschung vertritt nur zusätzlich die Ansicht, es gebe einen speziellen, antrophogen verursachten Klimawandel.

Der UN-Sicherheitsrat ignoriert diese Umstände und vertritt aus politischen Gründen den Glauben an ein stabiles Klima, welches allein durch antrophogene Einflüsse dem Wandel unterworfen sei. So ist im Endeffekt eine Erklärung herausgekommen, welche die natürlichen Prozesse der Biosphäre dieses Planeten gleichermaßen als Bedrohung von Frieden und Sicherheit darstellt. Das ist absurdes Theater.

Und zu der Sorge um den Meeresspiegelanstieg lässt sich folgendes feststellen: derartige alarmistische Warnungen – nicht zuletzt durch das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) pseudo-wissenschaftlich unterfüttert – stehen im Widerspruch zu den Satellitenmessungen der letzten 18 Jahre, die einen entgegengesetzten Trend dokumentieren.

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Eine klimaalarmistische Studie zum Meeresspiegelanstieg schlägt derzeit hohe Wellen – wie selbst der Spiegel anerkennen muß. Urheber sind unter anderem der „Hockeystick“-Erfinder M.Mann und der deutsche Klima-„Astrologe“ S.Rahmstorf. Diese Studie steht ziemlich einsam da und kümmert sich weder um Satelliten-Messdaten noch um terrestrische, lang zurückreichende Messdaten zur tatsächlichen Entwicklung des Meeresspiegels. Die Herren erfinden Geschichte und Zukunft des Meeresspiegels einfach neu, die dann in solch einer „Erkenntnis“ kondensiert:

Abbildung 1: Alarmistische Meeresspiegel-Projektion des PIK Potsdam

Wie sich diese Szenarien gegenüber der realen Entwicklung ausnehmen, hat Willis Eschenbach in diesem Artikel grafisch dargestellt. Ein Kommentar dazu ist nicht notwendig:

Abbildung 1a: Vermeer and Rahmstorf Meet Observational Data

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Der Anteil der Skeptiker an der CO2-Klimaerwärmungs-These (AGW) nimmt mit steigender naturwissenschaftlicher und mathematischer Bildung zu. Gelegentlich versuchen die AGW-Anhänger und Alarmisten der Öffentlichkeit einzureden, lediglich eine kleine Gruppe von wissenschaftlich inkompetenten Nörglern träte als „Skeptiker“ auf und würde die „anthropogene globale Erwärmung“ in Frage stellen. Eine neue Studie der Yale-Universität zeigt das genaue Gegenteil.

Menschen mit Defiziten in ihren Kenntnissen der naturwissenschaftlichen Fakten oder der mathematischen Methodik scheinen die AGW-These zu bevorzugen, während Menschen mit mehr Kenntnissen eher Zweifel an der Stichhaltigkeit der AGW-Argumentation entwickeln.

Diese Feststellung ist nicht zwingend, aber doch sehr naheliegend: Eine stichhaltige Hypothese sollte sich doch gerade bei naturwissenschaftlich und mathematisch gebildetem Publikum gegen Kritik durchsetzen können. Ist das Gegenteil der Fall ist, dann spricht das auch gegen den Wahrheitsgehalt solch einer Hypothese.

Klar, dass dieses von Seiten der Klima-Alarmisten in einer windungsreichen Volte versucht wird umzukehren. Näheres in den verlinkten Artikeln:

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Fauler Zauber? Da feiert die beinahe vereinigte politische Klasse dieses Landes im Bundestag den Ausstieg aus der Kernenergie – und will kein Problem in dem sich damit zwangsläufig ergebenden Ausbau fossiler Kraftwerke erkennen. Fossile Energieträger bis hin zur Braunkohle finden merkwürdige neue Akzeptanz bis hin zu den Grünen – und die damit verbundenen CO2-Emissionen scheinen niemanden zu stören.

Der Bürger – so er noch nicht ganz benebelt ist – reibt sich verwundert die Augen: gilt nicht CO2 als Teufelszeug? Ist die „klimaneutrale“ Lebensgestaltung nicht zum Idealbild stilisiert worden? Kassiert der Staat nicht Milliarden(!) durch direkte und indirekte Steuern in Form von EEG, KWK und zusätzlich belastete Energiepreise? Gleichzeitig entwickelt der WBGU im Auftrag der Regierung zwecks CO2-Reduktion Konzepte zur Beschneidung individueller Freiheiten und zum Eingriff in persönlichen Besitz und preist die „dekarbonisierte Gesellschaft“ als ultima ratio.

Immer neue Horrorvisionen einer Zukunft bei ungebremsten CO2-Emissionen werden verbreitet, das sogenannte 2-Grad-Ziel gilt als Wegmarke, nach der nur der Weltuntergang durch Überhitzung kommen kann. Es heisst, die Pole schmelzen immer schneller, die Weltmeere drohen umzukippen, der Meeresspiegel steige immer schneller und die Temperaturen steigen ebenfalls ungebremst usw usf. … es hat kein Ende.

Wenn die Politik diese angeblich drohende CO2-Apokalypse so ernst nimmt, wie sie sich den Anschein gibt, dann MUSS dem ja wohl um jeden Preis radikal Einhalt geboten werden? Diese Botschaft jedenfalls wird transportiert – und das ist die Begründung, weswegen dem Bürger jährlich steigende Milliardenkosten auferlegt werden.

Wie kann eine „Ethikkommission“ angesichts dieser Relationen den Atomausstieg befürworten, und wie kann die Politik dies überhaupt verantworten? Wie will denn die „vereinigte“ politische Klasse eine Entscheidung rechtfertigen, die mehr fossile Kraftwerke und damit deutlich mehr CO2-Emissionen zur Folge hat – wenn gleichzeitig der Bürger aus dem gleichen Grund finanziell und in seiner Lebensgestaltung derart massiv bedrängt wird?

Jeder ehrlichen Antwort darauf wird ausgewichen. Stattdessen wird Unerwünschtes ausgeblendet, was ziemlich schizophren wirkt:

  1. Wegen des angeblich drohenden Weltuntergangs durch Überhitzung durch menschliche CO2-Emissionen soll jede nur denkbare Anstrengung zur CO2-Vermeidung nötig sein – also die Nutzung der Kernkraft zugunsten des Ausstiegs aus der fossilen Energiewirtschaft.
  2. Wegen der angeblich nicht hinnehmbaren Gefahren der Kernkraft soll nun auch der Atom-Ausstieg unverzichtbar sein.

Punkt 2 steht im Widerspruch zu Punkt 1. Eine größere Bedrohung als der Weltuntergang geht ja wohl nicht! Wie kann also Kernkraft schlimmer sein? Wie kann auf CO2-Reduktion durch Kernkraft verzichten werden?

Wenn die vereinigte politische Klasse dennoch den Atomausstieg beschliesst, dann signalisiert sie damit, daß sie die Gefahren durch CO2-Emissionen tatsächlich weniger ernst nimmt, als behauptet. Dazu passt, daß fossile Energien inklusive Braunkohle plötzlich als vertretbar angesehen werden. Offensichtlich konnten sich wenigstens nicht diejenigen durchsetzen, die dem realitätsfernen Glauben anhängen, eine stabile Energieversorgung allein mit „Erneuerbaren“ Energien aufziehen zu können.

Indem das angeblich so hohe Gut der „Klimaneutralität“ auf dem Altar des Atomausstiegs geopfert wird, entpuppt sich der damit verbundene Stellenwert (Kampf dem Klimawandel, die Welt zukünftigen Generationen erhalten) als fauler Zauber.

Nichtsdestotrotz ist wohl zu erwarten, daß die Politik blinde Kuh spielen wird, solange es irgend geht.

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