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Archive for Dezember 2011

Am 6.Dezember wurde in den Environmental Research Letters ein Papier vom G.Foster und S.Rahmstorf (F&R) veröffentlicht, Global temperature evolution 1979–2010, in welchem sie fünf bekannte Datenreihen der globalen Temperatur (Land + Meer) seit 1979 analysierten. F&R filterten dabei den Effekt dreier natürlicher kurzfristiger Schwankungsfaktoren heraus – El Niño, Sonnenaktivität und Vulkanausbrüche – und kamen zu dem Ergebnis, daß alle fünf Temperaturreihen den gleichen signifikanten Erwärmungstrend zeigen.

Dabei scheinen die Herren die Rechnung ohne den Wirt gemacht zu haben. An der fachlichen Kompetenz klimaskeptischer Blogger beissen sich die Alarmisten nämlich zunehmend die Zähne aus. F&R widersprechen nur scheinbar wohlbegründet der seit 13 Jahren andauernden Stagnierung des Erwärmungstrends, wie sie z.B. die Hadcrut-Daten zeigen (vgl. auch wood4trees):

Globaltemperatur nach Hadcrut 1997 - 2011


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Kleriker und Gläubige der CO2-fixierten Klimaforschung tun sich – zurückhaltend gesagt – sehr schwer mit der Svensmark-Theorie. Prinzip: wenn diese schon nicht aus dem Feld zu schlagen ist, soll wenigstens deren Gültigkeit für die letzten Jahrzehnte ausgehebelt werden. Deshalb werden einseitige und irreführende Darstellungen in AGW-treuen Blogs verbreitet und bereits entkräftete Darstellungen immer noch wiederholt. Diese alarmistisch motivierten Argumente werde ich, weil dies einen einzelnen Blogartikel sprengen würde, in lockerer Folge demaskieren.

Henrik Svensmark

Vorgeschichte: Der dänische Physiker und Klimaforscher Henrik Svensmark trat 1996 erstmals mit seiner Theorie an die Öffentlichkeit, nach der die kosmische Strahlung die Wolkenbildung stimuliert und damit das Klima stark beeinflusst. Die Stärke der die Erde treffenden kosmischen Strahlung wird demnach vom Magnetfeld der Sonne moduliert. Je stärker das solare Magnetfeld, desto weniger kosmische Strahlung erreicht die Erde, und umgekehrt. Die Theorie hat sehr profitiert von der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Jan Veizer (Geophysiker) und Nir Shaviv (Astrophysiker), deren Forschungen völlig unabhängig von Svensmark in die gleiche Richtung wiesen. Mittlerweile liegen mehrere Studien vor, welche die Svensmark-Theorie stützen. Experimentell fand die Svensmark-Theorie 2006 eine erste grundsätzliche Bestätigung im SKY-Experiment am Danish National Space Center in Kopenhagen.

Seit Dezember 2009 läuft am CERN das CLOUD-Experiment unter Leitung von Jasper Kirkby, welches unter realen Bedingungen den Einfluss kosmischer Strahlung auf die Wolkenbildung untersucht und erste vielversprechende Zwischenergebnisse erbracht hat. Zwischenzeitlich jedoch war ein dänisches Team schneller. In einem Experiment mit dem dänischen Teilchenbeschleuniger ASTRID an der Uni Aarhus konnte Svensmarks Theorie der von kosmischen Strahlen geförderten Wolkenbildung experimentiell vollauf bestätigt werden. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Geophysical Research Letters im Mai 2011 veröffentlicht.

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