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Archive for September 2013

Wilfried Hecks aktuelle Faktensammlung zur Energienutzung in Deutschland

Obwohl der Irrsinn der Energiewende immer deutlicher wird, treiben sich in den Büros der deutschen Presse immer noch ökologistisch getriebene Vollpfosten herum. Einer von ihnen hat im Spiegel diesen Artikel verfasst: Trotz Energiewende: Netzagentur rechnet mit langem Braunkohle-Boom (Titel des Webseite übrigens: „Netzausbauplan sabotiert die Energiewende“). Der Autor Stefan Schultz ist seit 12/2008 Spiegel-Redakteur im Ressort Wirtschaft.

Schauen wir uns den Artikel näher an, auch wenns schwer fällt:

Schultz zitiert die Bundesnetzagentur mit der Prognose, dass „Braunkohlemeiler auch 2022 mit fast voller Kraft laufen“ werden und kommentiert dies mit „obwohl man ihren Strom immer weniger braucht“. Hauptgrund seien „politische Fehlsteuerungen“.

Das ist Absurdistan pur. Tatsächlich wird man diesen Strom dringlichst brauchen, weil dann einzig fossile Kraftwerke in der Lage sein werden, die Stabilität der Stromversorgung aufrecht zu erhalten. Wer da glaubt, „politische Fehlsteuerungen“ zu erkennen, hat nicht begriffen, dass physikalisch-technologische Randbedingungen sich politischen Steuerungsversuchen grundsätzlich widersetzen. Und wo nichts gesteuert werden kann, kann folglich auch nichts fehlgesteuert werden.

Fern jeden Begreifens wundert sich Schultz, dass die Bundesnetzagentur auch 2022 die Braunkohlekraftwerke fast durchgehend enorm stark ausgelastet sieht, „obwohl der Anteil von Ökostrom von 23 auf 35 Prozent steigen soll“. Flugs vergleicht er Äpfel mit Birnen – so als ob 150 TWh am Bedarf vorbei produzierter Öko-Zufallsstrom bedarfsgerecht gelieferte 100 TWh von KKWs ersetzen könnten:

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