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Archive for the ‘Klima’ Category

Urheber des Bildes: tarsandsaction - www.flickr.com/people/65753242@N04

Jetzt haben ehemalige NASA-Wissenschaftler und Astronauten die Nase voll von den Machenschaften des Goddard Institute For Space Studies (GISS), von J. Hansen und Gavin Schmidt und ihrem Klima-Unfug. In einem gemeinsamen, beissenden Brief an die NASA-Administration rügen sie die Agentur für ihre Haltung, anthropogene CO2-Emissionen mit grosser Sicherheit als Hauptgrund für den Klimawandel hinzustellen, während empirische Beweise vernachlässigt werden, welche die Theorie infrage stellen.

Die Gruppe, welche sieben Apollo-Astronauten und zwei ehemalige Direktoren des Johnson Space Centers der NASA in Houston umfasst, sind erschrocken über die Unfähigkeit der NASA, insbesondere des GISS, eine objektive Bewertung aller verfügbaren wissenschaftlichen Daten zum Klimawandel erbringen zu können. Sie klagen, die NASA vertraue zu sehr komplexen Klimamodellen, welche doch ihre wissenschaftlichen Unzulänglichkeiten bei der Vorhersage von Klima über ein oder zwei Jahrzehnte im voraus offenbart haben.

GISS hat sich bekanntermassen durch wiederholte, manipulative Modifikationen der GISS Temperatur-Datenreihen und durch unseriöse Filterung der Temperaturdaten von Meßstationen „verdient“ gemacht.

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GRACE-Satelliten, Quelle: DLR

Seit nunmehr 10 Jahren (März 2002) vermessen die beiden Satelliten der GRACE-Mission (Gravity Recovery and Climate Experiment) aus einer Höhe von 500 km das Gravitationsfeld der Erde. Die ursprünglich auf fünf Jahre ausgelegte Mission wurde bis 2015 verlängert (eine Nachfolge-Mission GRACE-FO ist avisiert). Im Lauf eines Monats liefert GRACE genügend Daten, um das Schwerefeld der gesamten Erde zu berechnen. Die minimalen Variationen der Distanz zwischen beiden Satelliten (220 km) liefern Informationen über das Schwerefeld mit einer räumlichen Auflösung von „einigen 100 km“.

Kontinentale Gletscher und Eismassen

Aus den GRACE-Daten lassen sich unter anderem Rückschlüsse auf die globale Entwicklung der kontinentalen Gletscher sowie über das grönländische und antarktische Eisschild gewinnen. Die Auswertung eines US-amerikanischen Forscherteams der Uni Colorado und des National Center for Atmospheric Research (NCAR) über einen Zeitraum von acht Jahren brachte überraschende Ergebnisse — überraschend jedenfalls für Vertreter der AGW-These. Und zwar haben die kontinentalen Gletscher auf hohen Gebirgen (ohne Grönland und die Antarktis) deutlich weniger Masse verloren, als bisher geschätzt. Die Abschmelzrate ist tatsächlich 30 Prozent niedriger.

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Die Anfang Dezember veröffentlichte Studie zur Globaltemperatur steht weiter in der Kritik. Zur Erinnerung: In der Studie unternahmen Rahmstorf & Foster den Versuch, aus 5 globalen Datenreihen die linearen Effekte dreier Faktoren (ENSO, Sonnenaktivität, Vulkanismus) für den Zeitraum 1979 – 2010 herauszurechnen. Zweck und Anlass dieser „Übung“ war es, mittels statistischer Methodik eine (scheinbar) unvermindert fortschreitende, anthropogen verursachte globale Erwärmung „herbeizurechnen“ (eine entsprechende, verräterische Feststellung hat Rahmstorf zwischenzeitlich aus seinem Blogartikel entfernt) und Unterschiede zwischen den 5 Trendkurven „glattzubügeln“. Dies mag durch die „Herausrechnung“ von MEI, AOD und TSI mathematisch zwar gelungen sein. Nur — was hat das mit der Realität zu tun?

Im Speziellen nehmen die beiden Herren für die letzten 12 Jahre eine statistische Signifikanz in Anspruch, O-Ton Rahmstorf:

„Wegen der kleineren zwischenjährlichen Schwankungen kann man jetzt auch über kürzere Zeiträume statistisch signifikante Trendberechnungen machen. So ist in allen fünf Datenreihen selbst der Erwärmungstrend ab dem Jahr 2000 statistisch signifikant (…)“.

Diese Behauptung ist mathematisch-statistische Spiegelfechterei, die darauf beruht, dass statistische Unsicherheiten in den Wind geschlagen werden. Insbesondere verschweigt Rahmstorf, dass seine Aussage klimatischer Betrachtung in jedem Fall nicht genügt. Um klimatische Relevanz zu erreichen, müssen Daten über mindestens 30 Jahre ausgewertet werden. Dies kann nicht Gegenstand der Diskussion sein.

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Am 6.Dezember wurde in den Environmental Research Letters ein Papier vom G.Foster und S.Rahmstorf (F&R) veröffentlicht, Global temperature evolution 1979–2010, in welchem sie fünf bekannte Datenreihen der globalen Temperatur (Land + Meer) seit 1979 analysierten. F&R filterten dabei den Effekt dreier natürlicher kurzfristiger Schwankungsfaktoren heraus – El Niño, Sonnenaktivität und Vulkanausbrüche – und kamen zu dem Ergebnis, daß alle fünf Temperaturreihen den gleichen signifikanten Erwärmungstrend zeigen.

Dabei scheinen die Herren die Rechnung ohne den Wirt gemacht zu haben. An der fachlichen Kompetenz klimaskeptischer Blogger beissen sich die Alarmisten nämlich zunehmend die Zähne aus. F&R widersprechen nur scheinbar wohlbegründet der seit 13 Jahren andauernden Stagnierung des Erwärmungstrends, wie sie z.B. die Hadcrut-Daten zeigen (vgl. auch wood4trees):

Globaltemperatur nach Hadcrut 1997 - 2011


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Kleriker und Gläubige der CO2-fixierten Klimaforschung tun sich – zurückhaltend gesagt – sehr schwer mit der Svensmark-Theorie. Prinzip: wenn diese schon nicht aus dem Feld zu schlagen ist, soll wenigstens deren Gültigkeit für die letzten Jahrzehnte ausgehebelt werden. Deshalb werden einseitige und irreführende Darstellungen in AGW-treuen Blogs verbreitet und bereits entkräftete Darstellungen immer noch wiederholt. Diese alarmistisch motivierten Argumente werde ich, weil dies einen einzelnen Blogartikel sprengen würde, in lockerer Folge demaskieren.

Henrik Svensmark

Vorgeschichte: Der dänische Physiker und Klimaforscher Henrik Svensmark trat 1996 erstmals mit seiner Theorie an die Öffentlichkeit, nach der die kosmische Strahlung die Wolkenbildung stimuliert und damit das Klima stark beeinflusst. Die Stärke der die Erde treffenden kosmischen Strahlung wird demnach vom Magnetfeld der Sonne moduliert. Je stärker das solare Magnetfeld, desto weniger kosmische Strahlung erreicht die Erde, und umgekehrt. Die Theorie hat sehr profitiert von der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Jan Veizer (Geophysiker) und Nir Shaviv (Astrophysiker), deren Forschungen völlig unabhängig von Svensmark in die gleiche Richtung wiesen. Mittlerweile liegen mehrere Studien vor, welche die Svensmark-Theorie stützen. Experimentell fand die Svensmark-Theorie 2006 eine erste grundsätzliche Bestätigung im SKY-Experiment am Danish National Space Center in Kopenhagen.

Seit Dezember 2009 läuft am CERN das CLOUD-Experiment unter Leitung von Jasper Kirkby, welches unter realen Bedingungen den Einfluss kosmischer Strahlung auf die Wolkenbildung untersucht und erste vielversprechende Zwischenergebnisse erbracht hat. Zwischenzeitlich jedoch war ein dänisches Team schneller. In einem Experiment mit dem dänischen Teilchenbeschleuniger ASTRID an der Uni Aarhus konnte Svensmarks Theorie der von kosmischen Strahlen geförderten Wolkenbildung experimentiell vollauf bestätigt werden. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Geophysical Research Letters im Mai 2011 veröffentlicht.

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Der Staatsfernsehsender ZDF präsentierte kürzlich ein neues Desinformationsprodukt über den Klimawandel: „Machtfaktor Erde“ eine zweiteilige „Dokumentation“, in welcher der «heute-journal»-Moderator Claus Kleber der fiktionalen Vorstellung nachging, der Klimawandel bedrohe den Weltfrieden.

Diese „Dokumentation“ ist ein beredtes Zeugnis für die perfide Indoktrination, mit der die staatstreuen „öffentlich-rechtlichen“ Medien die Bevölkerung zu machtpolitisch relevanten Themen regelmäßig übergießen. In diesem Fall: Desinformation und bis zur Unkenntlichkeit entstellte Halbwahrheiten. Der Staatssender versucht dabei praktisch sämtliche Krisen dieser Welt dem Klimawandel zuzuordnen. Klimawandel nicht etwa als natürlicher Vorgang, sondern als menschenverursachte Einmaligkeit.

Kleber besuchte Konfliktherde und Krisenregionen, die er zu „Brennpunkten des Klimawandels“ erklärte. Naturkatastrophen müssen dafür herhalten, den vermeintlich menschenverursachten Klimawandel zu „beweisen“. Zum Propagandabild gehört es, den Kampf um Resourcen zwischen Nationen oder Bevölkerungsgruppen (z.B. Wasser) ebenso zu begründen. Die eigentlichen Ursachen – Überbevölkerung, Armut, Raubbau an der Natur, nationale Interessen – werden nachrangig dargestellt. Kleber garniert das Ganze mit auf den Klimawandel gemünzten Glaubensbekenntnissen, wie etwa diesem: „der Planet auf dem wir leben ist unter Druck, wie noch nie, seit es menschliche Zivilisation gibt“.

Himalaja-Gletscher

Sie ist schon längst als haltlos entlarvt – die Behauptung der dramatisch abtauenden Himalaya-Gletscher. Der IPCC-Chef Pachauri war erst nach hartnäckiger Kritik bereit, einzugestehen, daß dies nicht bis 2035, sondern erst bis 2350 zu erwarten wäre (also eine Übertreibung um das beinah 14fache). Und das auch nur nach einer naturwissenschaftlichen Kriterien nicht genügenden Quelle (WWF). Hinzu kommt, daß die Unsicherheiten einer Extrapolation über 340 Jahre zu klimatischen Aspekten deren Aussagekraft sowieso auf Null reduzieren würden. Doch noch neun Monate später, im Vorfeld der Kopenhagen-Konferenz, wiederholte Schellnhuber öffentlich ungerührt – in eben dem staatlichen Propagandasender ZDF – die Behauptung, dass die Himalaja-Gletscher bis 2035 abtauen würden.

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Logo WetterOnline

In seiner jährlichen Pressekonferenz bewertet der DWD – wie auch jüngst geschehen – das Wetter des jeweils vergangenen Jahres immer noch im Vergleich zur amtlich verordneten, starr festgelegten sogenannten „Normalperiode“ 1961-1990. Weil die Mitteltemperatur in den vergangenen Jahrzehnten im Vergleich zu dieser Periode auf einem höheren Niveau lag, erscheint jedes Jahr, jeder Sommer oder Winter und auch einzelne Monate demgegenüber fast immer „zu warm“. Man führe sich dazu die Rede des Herrn Müller-Westermeier, Leiter des Bereichs Klimaanalyse des DWD, zu Gemüte.

Unser Wetter muss sich also permanent mit einem Referenzwetter messen, das z.B. ein heute Vierzigjähriger nie erlebt hat. Jede Veränderung des Erwärmungstrends, selbst wenn dieser über ein Jahrzehnt anhält, wird aufgrund dieses Tricks unter den Tisch gefegt. Kein Wunder, wenn die Einordnungen des DWD immer häufiger Befremden auslösen.

Das es auch anders geht, zeigt jetzt das Wetter-Portal WetterOnline, welches von der WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH betrieben wird. WetterOnline wird fortan die Jahre 1981-2010 als Referenzperiode benutzen und somit Veränderungen der Wetter-Realität („zu warm“, „zu kühl“) anhand der aktuellsten Klimaperiode messen! Somit dürften die Bewertungen „zu warm“ und „zu kühl“ endlich besser zur erlebbaren Realiät passen und klimatische Veränderungen besser berücksichtigen, als das AGW-konforme „zu warm, zu warm“-Geblöcke des DWD.

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cloud experiment logo

Die Auswirkungen kosmischer Strahlung auf das Klima werden derzeit am Europäischen Kernforschungszentrum (CERN) im Rahmen des CLOUD-Experiments untersucht.

Die vorläufigen Ergebnisse des CLOUD-Experiments wurden am 24.8. in Nature unter dem Titel „Role of sulphuric acid, ammonia and galactic cosmic rays in atmospheric aerosol nucleation“ veröffentlicht. Ein begleitender Bericht in naturenews macht dabei deutlich, in welcher Zeitperspektive das Experiment zu sehen ist. Es gibt viele offene Fragen, weswegen der Leiter des Experiments, Jasper Kirkby erwartet, daß es mindestens fünf Jahre in Anspruch nehmen wird, die notwendigen Serien von Messungen durchzuführen und auszuwerten, um „die Sache auf die eine oder andere Weise zu klären“.

There is a series of measurements that we will have to do that will take at least five years. But at the end of it, we want to settle it one way or the other.

Schaut man sich die vorliegenden Ergebnisse näher an, dann wird klar, warum das so ist und warum Schlagzeilen wie „CERN-Experiment bestätigt: kosmische Strahlen beeinflussen die Wolkenbildung!“, aber ganz besonders „CLOUD-Experiment lässt Klimaschwindel auffliegen“ etwas verfrüht wirken. Der Stand der Dinge in Kurzfassung:

  1. Die Ionisation durch kosmische Strahlung erhöht die Produktion von Aerosolen in der mittleren und oberen Troposphere signifikant.
  2. Die Grösse der beobachteten Aerosole ist nicht ausreichend, um als Kondensationskerne für die Wolkenbildung zu taugen.
  3. Die bisher für die Bildung von Aerosolen in der unteren Atmosphäre (bis 1000m) verantwortlich gemachten Spurengase können nur einen kleinen Teil der beobachteten atmosphärischen Aerosole-Produktion erklären. Die kosmische Strahlung scheint daran nichts zu ändern.

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