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Posts Tagged ‘AGW’

Die Anfang Dezember veröffentlichte Studie zur Globaltemperatur steht weiter in der Kritik. Zur Erinnerung: In der Studie unternahmen Rahmstorf & Foster den Versuch, aus 5 globalen Datenreihen die linearen Effekte dreier Faktoren (ENSO, Sonnenaktivität, Vulkanismus) für den Zeitraum 1979 – 2010 herauszurechnen. Zweck und Anlass dieser „Übung“ war es, mittels statistischer Methodik eine (scheinbar) unvermindert fortschreitende, anthropogen verursachte globale Erwärmung „herbeizurechnen“ (eine entsprechende, verräterische Feststellung hat Rahmstorf zwischenzeitlich aus seinem Blogartikel entfernt) und Unterschiede zwischen den 5 Trendkurven „glattzubügeln“. Dies mag durch die „Herausrechnung“ von MEI, AOD und TSI mathematisch zwar gelungen sein. Nur — was hat das mit der Realität zu tun?

Im Speziellen nehmen die beiden Herren für die letzten 12 Jahre eine statistische Signifikanz in Anspruch, O-Ton Rahmstorf:

„Wegen der kleineren zwischenjährlichen Schwankungen kann man jetzt auch über kürzere Zeiträume statistisch signifikante Trendberechnungen machen. So ist in allen fünf Datenreihen selbst der Erwärmungstrend ab dem Jahr 2000 statistisch signifikant (…)“.

Diese Behauptung ist mathematisch-statistische Spiegelfechterei, die darauf beruht, dass statistische Unsicherheiten in den Wind geschlagen werden. Insbesondere verschweigt Rahmstorf, dass seine Aussage klimatischer Betrachtung in jedem Fall nicht genügt. Um klimatische Relevanz zu erreichen, müssen Daten über mindestens 30 Jahre ausgewertet werden. Dies kann nicht Gegenstand der Diskussion sein.

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Am 6.Dezember wurde in den Environmental Research Letters ein Papier vom G.Foster und S.Rahmstorf (F&R) veröffentlicht, Global temperature evolution 1979–2010, in welchem sie fünf bekannte Datenreihen der globalen Temperatur (Land + Meer) seit 1979 analysierten. F&R filterten dabei den Effekt dreier natürlicher kurzfristiger Schwankungsfaktoren heraus – El Niño, Sonnenaktivität und Vulkanausbrüche – und kamen zu dem Ergebnis, daß alle fünf Temperaturreihen den gleichen signifikanten Erwärmungstrend zeigen.

Dabei scheinen die Herren die Rechnung ohne den Wirt gemacht zu haben. An der fachlichen Kompetenz klimaskeptischer Blogger beissen sich die Alarmisten nämlich zunehmend die Zähne aus. F&R widersprechen nur scheinbar wohlbegründet der seit 13 Jahren andauernden Stagnierung des Erwärmungstrends, wie sie z.B. die Hadcrut-Daten zeigen (vgl. auch wood4trees):

Globaltemperatur nach Hadcrut 1997 - 2011


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Der Staatsfernsehsender ZDF präsentierte kürzlich ein neues Desinformationsprodukt über den Klimawandel: „Machtfaktor Erde“ eine zweiteilige „Dokumentation“, in welcher der «heute-journal»-Moderator Claus Kleber der fiktionalen Vorstellung nachging, der Klimawandel bedrohe den Weltfrieden.

Diese „Dokumentation“ ist ein beredtes Zeugnis für die perfide Indoktrination, mit der die staatstreuen „öffentlich-rechtlichen“ Medien die Bevölkerung zu machtpolitisch relevanten Themen regelmäßig übergießen. In diesem Fall: Desinformation und bis zur Unkenntlichkeit entstellte Halbwahrheiten. Der Staatssender versucht dabei praktisch sämtliche Krisen dieser Welt dem Klimawandel zuzuordnen. Klimawandel nicht etwa als natürlicher Vorgang, sondern als menschenverursachte Einmaligkeit.

Kleber besuchte Konfliktherde und Krisenregionen, die er zu „Brennpunkten des Klimawandels“ erklärte. Naturkatastrophen müssen dafür herhalten, den vermeintlich menschenverursachten Klimawandel zu „beweisen“. Zum Propagandabild gehört es, den Kampf um Resourcen zwischen Nationen oder Bevölkerungsgruppen (z.B. Wasser) ebenso zu begründen. Die eigentlichen Ursachen – Überbevölkerung, Armut, Raubbau an der Natur, nationale Interessen – werden nachrangig dargestellt. Kleber garniert das Ganze mit auf den Klimawandel gemünzten Glaubensbekenntnissen, wie etwa diesem: „der Planet auf dem wir leben ist unter Druck, wie noch nie, seit es menschliche Zivilisation gibt“.

Himalaja-Gletscher

Sie ist schon längst als haltlos entlarvt – die Behauptung der dramatisch abtauenden Himalaya-Gletscher. Der IPCC-Chef Pachauri war erst nach hartnäckiger Kritik bereit, einzugestehen, daß dies nicht bis 2035, sondern erst bis 2350 zu erwarten wäre (also eine Übertreibung um das beinah 14fache). Und das auch nur nach einer naturwissenschaftlichen Kriterien nicht genügenden Quelle (WWF). Hinzu kommt, daß die Unsicherheiten einer Extrapolation über 340 Jahre zu klimatischen Aspekten deren Aussagekraft sowieso auf Null reduzieren würden. Doch noch neun Monate später, im Vorfeld der Kopenhagen-Konferenz, wiederholte Schellnhuber öffentlich ungerührt – in eben dem staatlichen Propagandasender ZDF – die Behauptung, dass die Himalaja-Gletscher bis 2035 abtauen würden.

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In einer Pressekonferenz am 26.7. hat der DWD seine Klimaprognose 2011 vorgestellt. Dies ist in diversen Medienberichten und Blogartikeln bereits kommentiert worden. Die alarmistisch effektheischende Grafik, welche prognostizierte Temperaturentwicklungen maßstabsverzerrend den gemessenen Temperaturreihen anfügt, ist in dem Artikel DWD veröffentlicht ein Fehlersuchbild bei Science Skeptical am deutlichsten entlarvt worden.

Halbwahrheiten und Beinah-Lügen

Auf der Pressekonferenz bezeichnete Müller-Westermeier, Leiter Klimaanalyse des DWD, das 1.Halbjahr 2011 als „zu warm, zu trocken und zu sonnig“. Das mag sein, aber nur im Vergleich zum Referenzzeitraum. Es ändert nichts am derzeit nahezu gleichbleibenden Temperaturniveau — vergleiche Abbildungen 1 und 2. Weiter führte er aus:

„Die ersten sechs Monate 2011 zeigen aber, daß der Erwärmungstrend in Deutschland wie auch weltweit ungebrochen ist.“ … „Inzwischen ist, wie gerade für 2011 geschildert, auch in Deutschland der Erwärmungstrend meßbar zurückgekehrt.“

Diese Feststellungen sind nicht weit von einer Lüge entfernt, denn der DWD hat Kenntnis seiner eigenen Daten, welche in den letzten knapp 30 Jahre (also klimatisch relevant) eine Verlangsamung des Erwärmungstrends, und in den letzten 21,5 Jahren sogar einen nahezu zum Erliegen gekommenen Erwärmungstrend zeigen. Müller-Westermeier erzählt also schon für den aufmerksamen Laien erkennbaren Unsinn. Der Erwärmungstrend ist eben NICHT zurückgekehrt. Dazu bedarf es mehr als eines Halbjahres, welches lediglich eine unterdurchschnittliche Mitteltemperatur (7,8 Grad) wieder anhebt. Wir befinden uns immer noch unter der linearen Trendlinie 1989 – 2010, wie Abbildung 1 zeigt.

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Am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf nähert sich das CLOUD-Experiment seinem Abschluß. Leiter des Projektes ist Dr. Jasper Kirkby. Mit diesem Experiment sollte der Einfluß der kosmischen Strahlung auf die Wolkenbildung untersucht werden. Das Experiment wurde durch die These Hendrik Svensmarks angeregt, wonach die kosmische Strahlung im Zusammenwirken mit der Intensität des Sonnenwinds in der Atmosphäre der Erde zur Partikel- bzw. Aerosolbildung führt und damit die Wolkenbildung entscheidend beeinflussen könnte.

– Vortrag von Jasper Kirby zum Thema –

In einem längeren Interview in der Welt hat sich der CERN-Generaldirector Rolf-Dieter Heuer nun zum CLOUD-Experiment in kontraproduktiver Weise so positioniert:

Ich habe die Kollegen gebeten, die Ergebnisse klar darzustellen, aber nicht zu interpretieren. Damit würde man sich sofort in die hochpolitische Arena der Klimawandeldiskussion begeben. Man muss sich darüber klar sein, dass es sich bei der Höhenstrahlung nur um einen von sehr vielen Parametern handelt.

Der tschechische Physiker Luboš Motl hat diese Stellungnahme in seinem Blog „The Reference Frame“ kritisch gewürdigt. Diese Kritik ist so zielgenau, daß ich sie im folgenden (marginal ergänzt) aufnehmen möchte:

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Eine klimaalarmistische Studie zum Meeresspiegelanstieg schlägt derzeit hohe Wellen – wie selbst der Spiegel anerkennen muß. Urheber sind unter anderem der „Hockeystick“-Erfinder M.Mann und der deutsche Klima-„Astrologe“ S.Rahmstorf. Diese Studie steht ziemlich einsam da und kümmert sich weder um Satelliten-Messdaten noch um terrestrische, lang zurückreichende Messdaten zur tatsächlichen Entwicklung des Meeresspiegels. Die Herren erfinden Geschichte und Zukunft des Meeresspiegels einfach neu, die dann in solch einer „Erkenntnis“ kondensiert:

Abbildung 1: Alarmistische Meeresspiegel-Projektion des PIK Potsdam

Wie sich diese Szenarien gegenüber der realen Entwicklung ausnehmen, hat Willis Eschenbach in diesem Artikel grafisch dargestellt. Ein Kommentar dazu ist nicht notwendig:

Abbildung 1a: Vermeer and Rahmstorf Meet Observational Data

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Der Anteil der Skeptiker an der CO2-Klimaerwärmungs-These (AGW) nimmt mit steigender naturwissenschaftlicher und mathematischer Bildung zu. Gelegentlich versuchen die AGW-Anhänger und Alarmisten der Öffentlichkeit einzureden, lediglich eine kleine Gruppe von wissenschaftlich inkompetenten Nörglern träte als „Skeptiker“ auf und würde die „anthropogene globale Erwärmung“ in Frage stellen. Eine neue Studie der Yale-Universität zeigt das genaue Gegenteil.

Menschen mit Defiziten in ihren Kenntnissen der naturwissenschaftlichen Fakten oder der mathematischen Methodik scheinen die AGW-These zu bevorzugen, während Menschen mit mehr Kenntnissen eher Zweifel an der Stichhaltigkeit der AGW-Argumentation entwickeln.

Diese Feststellung ist nicht zwingend, aber doch sehr naheliegend: Eine stichhaltige Hypothese sollte sich doch gerade bei naturwissenschaftlich und mathematisch gebildetem Publikum gegen Kritik durchsetzen können. Ist das Gegenteil der Fall ist, dann spricht das auch gegen den Wahrheitsgehalt solch einer Hypothese.

Klar, dass dieses von Seiten der Klima-Alarmisten in einer windungsreichen Volte versucht wird umzukehren. Näheres in den verlinkten Artikeln:

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Geht man nach der IPCC-konformen Klimaforschung, dann ist die AGW-Hypothese naturwissenschaftlicher Konsens (anthropogene CO2-Emissionen seien ursächlich für globale Klimaveränderungen).

Das dieser Konsens nicht existiert, hat der Oberste Gerichtshof der USA in einer Gerichtsentscheidung nun unmissverständlich festgestellt. Diesbezügliche implizite Behauptungen der klagenden Seite begegnet er mit der Feststellung:

«The court, we caution, endorses no particular view of the complicated issues related to carbon-dioxide emissions and climate change»„Der Gerichtshof weist darauf hin, daß er keine bestimmte Sichtweise der komplizierten Streitfragen im Zusammenhang mit Kohlendioxid-Emissionen und Klimawandel befürwortet”

Wie Lawrence Solomon in einem Artikel in der Financial Post berichtet, macht dieser „erstaunliche“ Kommentar klar, daß die Globale Erwärmung keinesfalls als feststehende Tatsache anzusehen ist, und das dies töricht wäre (global warming is by no means a settled issue, they made clear, suggesting it would be foolhardy to assume it was).

Das ist ein weiterer Schlag in das Kontor unverbesserlicher AGW-Kleriker. Und das ist gut so.

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