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Posts Tagged ‘Katastrophen’

Der Staatsfernsehsender ZDF präsentierte kürzlich ein neues Desinformationsprodukt über den Klimawandel: „Machtfaktor Erde“ eine zweiteilige „Dokumentation“, in welcher der «heute-journal»-Moderator Claus Kleber der fiktionalen Vorstellung nachging, der Klimawandel bedrohe den Weltfrieden.

Diese „Dokumentation“ ist ein beredtes Zeugnis für die perfide Indoktrination, mit der die staatstreuen „öffentlich-rechtlichen“ Medien die Bevölkerung zu machtpolitisch relevanten Themen regelmäßig übergießen. In diesem Fall: Desinformation und bis zur Unkenntlichkeit entstellte Halbwahrheiten. Der Staatssender versucht dabei praktisch sämtliche Krisen dieser Welt dem Klimawandel zuzuordnen. Klimawandel nicht etwa als natürlicher Vorgang, sondern als menschenverursachte Einmaligkeit.

Kleber besuchte Konfliktherde und Krisenregionen, die er zu „Brennpunkten des Klimawandels“ erklärte. Naturkatastrophen müssen dafür herhalten, den vermeintlich menschenverursachten Klimawandel zu „beweisen“. Zum Propagandabild gehört es, den Kampf um Resourcen zwischen Nationen oder Bevölkerungsgruppen (z.B. Wasser) ebenso zu begründen. Die eigentlichen Ursachen – Überbevölkerung, Armut, Raubbau an der Natur, nationale Interessen – werden nachrangig dargestellt. Kleber garniert das Ganze mit auf den Klimawandel gemünzten Glaubensbekenntnissen, wie etwa diesem: „der Planet auf dem wir leben ist unter Druck, wie noch nie, seit es menschliche Zivilisation gibt“.

Himalaja-Gletscher

Sie ist schon längst als haltlos entlarvt – die Behauptung der dramatisch abtauenden Himalaya-Gletscher. Der IPCC-Chef Pachauri war erst nach hartnäckiger Kritik bereit, einzugestehen, daß dies nicht bis 2035, sondern erst bis 2350 zu erwarten wäre (also eine Übertreibung um das beinah 14fache). Und das auch nur nach einer naturwissenschaftlichen Kriterien nicht genügenden Quelle (WWF). Hinzu kommt, daß die Unsicherheiten einer Extrapolation über 340 Jahre zu klimatischen Aspekten deren Aussagekraft sowieso auf Null reduzieren würden. Doch noch neun Monate später, im Vorfeld der Kopenhagen-Konferenz, wiederholte Schellnhuber öffentlich ungerührt – in eben dem staatlichen Propagandasender ZDF – die Behauptung, dass die Himalaja-Gletscher bis 2035 abtauen würden.

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Es gibt doch immer wieder mal Artikel im Web, die den Geist Freien Denkens atmen und unsere Gesellschaft aus größerem Abstand betrachten. Wie erst aus einem Flugzeug heraus verborgende Bodenformationen erkennbar werden (z.B. vorzeitliche Siedlungsreste), so lassen sich erst mit genügend Abstand gesellschaftliche Fehlentwicklungen in der richtigen Dimension erfassen und analysieren.

Für solche Artikel ist z.B. NOVO Argumente eine gute Quelle. Im Juli ist dort ein Artikel von Matthias Heitmann erschienen (bzw. ursprünglich im Schweizer Monat), der die zwanghaft paranoide Katastrophen-Fixierung unserer Gesellschaft thematisiert: „Die Lust am eigenen Untergang“. Es lohnt sich unbedingt, diesen Artikel in seiner Gänze zu geniessen.

Zum vorherrschenden „Apokalyptischen Denken“ meint der Artikel:

Die Folgen dieses Denkens sind für die Gesellschaft dramatischer als alle Unfälle und „Katastrophen“ zusammen: Sie verliert nicht nur die Fähigkeit, zwischen echten und gefühlten Bedrohungen zu unterscheiden, sondern auch die, auf wirkliche Bedrohungen überlegt und angemessen zu reagieren. (…)

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