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Posts Tagged ‘Klima-Doktrin’

Sowohl in der deutschen als auch der europäischen Politik hinterlässt die besinnungslos verteidigte Doktrin, durch CO2-Reduktion das Klima beeinflußen zu können, tiefe Spuren, die nationales Recht aushöhlen und internationale Beziehungen zunehmend zu schädigen drohen. In Deutschland sind alle wesentlichen Parteien in einem Allparteienkonsens weitgehend verschmolzen, einer sozialdemokratisch-etatistisch-ökologistischen Einheitsfront, deren Konformitätsdruck die demokratischen Freiräume zu ersticken droht.

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verfassungswidrig?

Ein Anfang März bekannt gewordenes Rechtsgutachten der Uni Regensburg kam zu dem Ergebnis, daß die bundesdeutsche EEG-Umlage seit der Novellierung in 2010 verfassungswidrig ist. Demnach erhielt das EEG dadurch den Rang einer „Sonderabgabe“, die am Bundeshaushalt vorbei fließt und damit die bundesstaatliche Finanzverfassung infrage stellt. Bei der Förderung der sogenannten „erneuerbaren Energien“ handele es sich grundsätzlich um eine „Gemeinwohlaufgabe“, die laut Finanzverfassung mit Steuermitteln zu finanzieren sei und nicht als „Sonderlast“ allein den Stromverbrauchern aufgebürdet werden dürfe.

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Die Anfang Dezember veröffentlichte Studie zur Globaltemperatur steht weiter in der Kritik. Zur Erinnerung: In der Studie unternahmen Rahmstorf & Foster den Versuch, aus 5 globalen Datenreihen die linearen Effekte dreier Faktoren (ENSO, Sonnenaktivität, Vulkanismus) für den Zeitraum 1979 – 2010 herauszurechnen. Zweck und Anlass dieser „Übung“ war es, mittels statistischer Methodik eine (scheinbar) unvermindert fortschreitende, anthropogen verursachte globale Erwärmung „herbeizurechnen“ (eine entsprechende, verräterische Feststellung hat Rahmstorf zwischenzeitlich aus seinem Blogartikel entfernt) und Unterschiede zwischen den 5 Trendkurven „glattzubügeln“. Dies mag durch die „Herausrechnung“ von MEI, AOD und TSI mathematisch zwar gelungen sein. Nur — was hat das mit der Realität zu tun?

Im Speziellen nehmen die beiden Herren für die letzten 12 Jahre eine statistische Signifikanz in Anspruch, O-Ton Rahmstorf:

„Wegen der kleineren zwischenjährlichen Schwankungen kann man jetzt auch über kürzere Zeiträume statistisch signifikante Trendberechnungen machen. So ist in allen fünf Datenreihen selbst der Erwärmungstrend ab dem Jahr 2000 statistisch signifikant (…)“.

Diese Behauptung ist mathematisch-statistische Spiegelfechterei, die darauf beruht, dass statistische Unsicherheiten in den Wind geschlagen werden. Insbesondere verschweigt Rahmstorf, dass seine Aussage klimatischer Betrachtung in jedem Fall nicht genügt. Um klimatische Relevanz zu erreichen, müssen Daten über mindestens 30 Jahre ausgewertet werden. Dies kann nicht Gegenstand der Diskussion sein.

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Am 6.Dezember wurde in den Environmental Research Letters ein Papier vom G.Foster und S.Rahmstorf (F&R) veröffentlicht, Global temperature evolution 1979–2010, in welchem sie fünf bekannte Datenreihen der globalen Temperatur (Land + Meer) seit 1979 analysierten. F&R filterten dabei den Effekt dreier natürlicher kurzfristiger Schwankungsfaktoren heraus – El Niño, Sonnenaktivität und Vulkanausbrüche – und kamen zu dem Ergebnis, daß alle fünf Temperaturreihen den gleichen signifikanten Erwärmungstrend zeigen.

Dabei scheinen die Herren die Rechnung ohne den Wirt gemacht zu haben. An der fachlichen Kompetenz klimaskeptischer Blogger beissen sich die Alarmisten nämlich zunehmend die Zähne aus. F&R widersprechen nur scheinbar wohlbegründet der seit 13 Jahren andauernden Stagnierung des Erwärmungstrends, wie sie z.B. die Hadcrut-Daten zeigen (vgl. auch wood4trees):

Globaltemperatur nach Hadcrut 1997 - 2011


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Der Staatsfernsehsender ZDF präsentierte kürzlich ein neues Desinformationsprodukt über den Klimawandel: „Machtfaktor Erde“ eine zweiteilige „Dokumentation“, in welcher der «heute-journal»-Moderator Claus Kleber der fiktionalen Vorstellung nachging, der Klimawandel bedrohe den Weltfrieden.

Diese „Dokumentation“ ist ein beredtes Zeugnis für die perfide Indoktrination, mit der die staatstreuen „öffentlich-rechtlichen“ Medien die Bevölkerung zu machtpolitisch relevanten Themen regelmäßig übergießen. In diesem Fall: Desinformation und bis zur Unkenntlichkeit entstellte Halbwahrheiten. Der Staatssender versucht dabei praktisch sämtliche Krisen dieser Welt dem Klimawandel zuzuordnen. Klimawandel nicht etwa als natürlicher Vorgang, sondern als menschenverursachte Einmaligkeit.

Kleber besuchte Konfliktherde und Krisenregionen, die er zu „Brennpunkten des Klimawandels“ erklärte. Naturkatastrophen müssen dafür herhalten, den vermeintlich menschenverursachten Klimawandel zu „beweisen“. Zum Propagandabild gehört es, den Kampf um Resourcen zwischen Nationen oder Bevölkerungsgruppen (z.B. Wasser) ebenso zu begründen. Die eigentlichen Ursachen – Überbevölkerung, Armut, Raubbau an der Natur, nationale Interessen – werden nachrangig dargestellt. Kleber garniert das Ganze mit auf den Klimawandel gemünzten Glaubensbekenntnissen, wie etwa diesem: „der Planet auf dem wir leben ist unter Druck, wie noch nie, seit es menschliche Zivilisation gibt“.

Himalaja-Gletscher

Sie ist schon längst als haltlos entlarvt – die Behauptung der dramatisch abtauenden Himalaya-Gletscher. Der IPCC-Chef Pachauri war erst nach hartnäckiger Kritik bereit, einzugestehen, daß dies nicht bis 2035, sondern erst bis 2350 zu erwarten wäre (also eine Übertreibung um das beinah 14fache). Und das auch nur nach einer naturwissenschaftlichen Kriterien nicht genügenden Quelle (WWF). Hinzu kommt, daß die Unsicherheiten einer Extrapolation über 340 Jahre zu klimatischen Aspekten deren Aussagekraft sowieso auf Null reduzieren würden. Doch noch neun Monate später, im Vorfeld der Kopenhagen-Konferenz, wiederholte Schellnhuber öffentlich ungerührt – in eben dem staatlichen Propagandasender ZDF – die Behauptung, dass die Himalaja-Gletscher bis 2035 abtauen würden.

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Der Weltsicherheitsrat hat jetzt – unter Vorsitz Deutschlands – eine Erklärung verabschiedet, in der es heißt:

Der Sicherheitsrat bringt seine Sorge zum Ausdruck, daß mögliche negative Folgen des Klimawandels langfristig bestehende Bedrohungen des internationalen Friedens und Sicherheit verschärfen könnten.
“The Security Council expresses its concern that possible adverse effects of climate change may, in the long run, aggravate certain existing threats to international peace and security.”

und weiter:

Der Sicherheitsrat bringt seine Sorge zum Ausdruck, daß durch den Meeresspiegelanstieg verursachte Gebietsverluste einiger Länder möglicherweise Auswirkungen auf die internationale Sicherheit haben könnten.
“The Security Council expresses its concern that possible security implications of loss of territory of some States caused by sea-level rise may arise, in particular in small low-lying island States.”

Zunächst einmal muß man feststellen, daß der UN-Sicherheitsrat ein politisches Gremium ist, demzufolge sind dessen Erklärungen politischer Natur. Eventuell vorhandene Ähnlichkeiten zu naturwissenschaftlich als real erkannten Vorgängen und Umständen hängen davon ab, ob diese politisch instrumentalisierbar sind.

Klima ohne Wandel gibt es nicht! Tatsächlich ist der Wandel seit Urzeiten ein Charakteristikum des Klimas. Seit Jahrmillionen wandelt sich das globale Klima ohne Unterlass. Dieser unstrittige Fakt wird selbst von der IPCC-konforme Klimaforschung nicht in Abrede gestellt. Diese Forschung vertritt nur zusätzlich die Ansicht, es gebe einen speziellen, antrophogen verursachten Klimawandel.

Der UN-Sicherheitsrat ignoriert diese Umstände und vertritt aus politischen Gründen den Glauben an ein stabiles Klima, welches allein durch antrophogene Einflüsse dem Wandel unterworfen sei. So ist im Endeffekt eine Erklärung herausgekommen, welche die natürlichen Prozesse der Biosphäre dieses Planeten gleichermaßen als Bedrohung von Frieden und Sicherheit darstellt. Das ist absurdes Theater.

Und zu der Sorge um den Meeresspiegelanstieg lässt sich folgendes feststellen: derartige alarmistische Warnungen – nicht zuletzt durch das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) pseudo-wissenschaftlich unterfüttert – stehen im Widerspruch zu den Satellitenmessungen der letzten 18 Jahre, die einen entgegengesetzten Trend dokumentieren.

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Das update finden Sie am Ende des Textes.
In der Welt wurde erfreulicherweise gerade ein Debatte angestossen zur zwielichtigen Rolle des sogenannten Wissenschaftlichen Beirates Globale Umweltveränderungen (WBGU). Auch die FAZ hat dazu einen bedeutsamen Artikel beigesteuert. Hintergrund ist das jüngste Gutachten des WBGU. Ich setze mal auf bei Fritz Vahrenholts Essay in der Welt.

Wenn der WBGU meint:

„Die Transformation zur Klimaverträglichkeit ist … moralisch ebenso geboten wie die Abschaffung der Sklaverei und die Ächtung der Kinderarbeit.“

… dann betreibt er die Gleichsetzung einer postulierten zukünftigen Bedrohung mit den existierenden Mißständen der damaligen tatsächlichen Welt. Das ist absolut unseriös!

„Die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft ist den Gutachtern zufolge mit der Neolithischen Revolution und der Industriellen Revolution vergleichbar.“

Leggewie und Co stellen damit ihren avisierten Anachronismus mit einer höchst fruchtbaren Periode der Menschheitsgeschichte auf eine Stufe:

Erstens einmal verfügen Gutachter über besondere Sachkunde auf einem bestimmten Gebiet. Die „neolithische Revolution“ (Ackerbau und Viehzucht), und die Industrielle Revolution zu „begutachten“, ist aber nicht Gegenstand von Gutachtern, sondern von Historikern. Die Industrielle Revolution ging einher mit der naturwissenschaftlichen Revolution, ist ohne sie gar nicht zu denken, und sie war verbunden – neben allen Kriegen – mit ganz enormen zivilisatorischen Fortschritten in allen Bereichen der menschlichen Gesellschaft (Medizin, Naturwissenschaften, Technik etc.).

Was die „Dekarbonisierung der Weltwirtschaft“ dagegen angeht, ist dies eine von einer fixen Vorstellung getriebene These, welche die Belastung und die Erschwerung des Lebens der lebenden Menschen mit der unwiderlegbaren und unbeweisbaren, also gegen jede Kritik immunen Behauptung zu rechtfertigen sucht, irgendwelche zukünftigen Generationen würden davon profitieren – oder würden gar darauf angewiesen sein !!!

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