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Posts Tagged ‘Oekologismus’

Auch in Mainstream-Kreisen breitet sich zunehmend die ökologistische Vorstellung aus, der Mensch sei ein Störfaktor, der die Biosphäre dieses Planeten aus dem Gleichgewicht brächte. Er wäre sozusagen eine „Krankheit“, die dieser Planet hätte. Eine im Grunde vollkommen widersinnige, misantropische und lebensfeindliche Vorstellung, denn das Säugetier Mensch ist — wie alles Leben auf diesem Planeten — TEIL dieser Biosphäre! Kein Verhalten des Menschen kann ihn ausserhalb der Biosphäre stellen. Weder die Nutzung von Atomkraft, noch die Ausbeutung von Rohstoffen, noch irgendein sonstiges „Fehlverhalten“, welches ökologistische Fundamental-Dogmatiker/innen auch immer beklagen mögen.

Vortrag von Vera Lengsfeld

Auf der 4. internationalen Klima- und Energiekonferenz hielt Vera Lengsfeld nun einen — wie ich finde — klugen und aufrüttelnden Vortrag, der passend unter der Überschrift stand „Bei der Rettung des Klimas stört der Mensch“:

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Das update finden Sie am Ende des Textes.
In der Welt wurde erfreulicherweise gerade ein Debatte angestossen zur zwielichtigen Rolle des sogenannten Wissenschaftlichen Beirates Globale Umweltveränderungen (WBGU). Auch die FAZ hat dazu einen bedeutsamen Artikel beigesteuert. Hintergrund ist das jüngste Gutachten des WBGU. Ich setze mal auf bei Fritz Vahrenholts Essay in der Welt.

Wenn der WBGU meint:

„Die Transformation zur Klimaverträglichkeit ist … moralisch ebenso geboten wie die Abschaffung der Sklaverei und die Ächtung der Kinderarbeit.“

… dann betreibt er die Gleichsetzung einer postulierten zukünftigen Bedrohung mit den existierenden Mißständen der damaligen tatsächlichen Welt. Das ist absolut unseriös!

„Die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft ist den Gutachtern zufolge mit der Neolithischen Revolution und der Industriellen Revolution vergleichbar.“

Leggewie und Co stellen damit ihren avisierten Anachronismus mit einer höchst fruchtbaren Periode der Menschheitsgeschichte auf eine Stufe:

Erstens einmal verfügen Gutachter über besondere Sachkunde auf einem bestimmten Gebiet. Die „neolithische Revolution“ (Ackerbau und Viehzucht), und die Industrielle Revolution zu „begutachten“, ist aber nicht Gegenstand von Gutachtern, sondern von Historikern. Die Industrielle Revolution ging einher mit der naturwissenschaftlichen Revolution, ist ohne sie gar nicht zu denken, und sie war verbunden – neben allen Kriegen – mit ganz enormen zivilisatorischen Fortschritten in allen Bereichen der menschlichen Gesellschaft (Medizin, Naturwissenschaften, Technik etc.).

Was die „Dekarbonisierung der Weltwirtschaft“ dagegen angeht, ist dies eine von einer fixen Vorstellung getriebene These, welche die Belastung und die Erschwerung des Lebens der lebenden Menschen mit der unwiderlegbaren und unbeweisbaren, also gegen jede Kritik immunen Behauptung zu rechtfertigen sucht, irgendwelche zukünftigen Generationen würden davon profitieren – oder würden gar darauf angewiesen sein !!!

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